A quarter of an hour outside Vättis is the Gaspus estate. On this estate, witch-dances were also held in the past. The witches often came from hundreds of hours away. There was a noble lady in Milan who was not yet a member, but she did come. At the first dance on Gaspus, she was transformed into a fox and tied to a beech tree.
The next day, a hunter went out there to hunt hazel grouse. He saw the fox, which did not shrink back in fear, but appeared tame and friendly. The man suspected that this was not right, undid the chain and the fox disappeared.
In the same autumn he went to Italy as a drover. In Milan, a noble lady called his name from a palace and beckoned him to come up. There he was hospitably entertained and on leaving received a large sum of money as a gift.
Now the lady told him that she had been the fox and had been released from her deal with the devil through his good deeds.
L. Jäger
Der angebundene Fuchs
Eine Viertelstunde ausserhalb Vättis ist das Gut Gaspus. Auf diesem wurden vor Zeiten ebenfalls Hexentänze abgehalten. Die Hexen kamen oft hundert Stunden weit her. Es war eine vornehme Dame in Mailand, die war noch nicht eingeschrieben, war aber doch erschienen. Beim ersten Tanze auf Gaspus wurde sie in einen Fuchs verwandelt und an eine Buche angebunden.
Am andern Tage ging ein Jäger dort hinaus, um Haselhühner zu jagen. Der sah den Fuchs. Reineke machte das “Männli” und schmeichelte ihm ganz auffallend. Der Mann vermutete, dass das nicht mit rechten Dingen zugehe, löste die Kette, und der Fuchs verschwand.
Im gleichen Herbste ging er als Viehtreiber nach Italien. In Mailand rief aus einem Palaste eine vornehme Dame seinen Namen und winkte ihm, er soll hinaufkommen. Droben wurde er gastlich bewirtet und erhielt beim Abschiede noch eine grosse Summe Geldes als Geschenk.
Nun teilte ihm die Dame mit, dass sie der vermeintliche Fuchs gewesen und durch seine Guttätigkeit von den Verpflichtungen gegenüber dem Teufel erlöst worden sei.
L. Jäger.
