In Mels they knew, and still know, the Nachtfüllen (Night Foal), which wander from Plons up to the Schützenhaus, but is not mounted, but mounts the wanderers and rides them tired. In the marshy fields, towards the Rhine, there is another one that can be ridden; but it went out into the night like lightning with some of those who tried it, so that when it “lüterlete” (morning dawned) they found themselves in the Liechtenstein area on a funeral pyre and were almost arrested as revellers. Other Melsers returning home from the “Stubeti” suddenly found themselves among the night horses, but were soon thrown off, whereupon the wanton animals dashed up and away.
Dr. Henne Am Rhyn, German folk tale
284. Das Nachtfüllen
In Mels kannte man und kennt noch das Nachtfüllen, das von Plons hinauf bis zum Schützenhause wandert, aber nicht aufsitzen lässt, sondern Wandernden aufsitzt und sie müde reitet. Im Riet, gegen den Rhein hinaus, ist ein anderes, das kann man reiten; aber es fuhr mit einigen, die dies versucht, wie der Blitz in die Nacht hinaus, so dass sie sich, als es “lüterlete”, im Lichtensteinischen auf einer Scheiterbeige befanden und beinahe als Nachtschwärmer eingesteckt worden wären. Noch andere Melser, die von der “Stubeti” heimkehrten, fanden sich plötzlich unter lauter Nachtrossen, wurden aber bald tüchtig abgeworfen, worauf die mutwilligen Tiere auf und davon stoben.
Dr. Henne Am Rhyn, Deutsche Volkssage.
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