The “Stubete” boys in particular have stories to tell about this. When they go out at night in the fields and woods, but most of all in the villages, they are suddenly confronted with a pig, which they can only get rid of with great difficulty. The village pig had already violently jumped between the legs of many a man and chased him to a faraway dwelling or to a barn; it would certainly have followed even further if it were allowed to enter a dwelling for humans or cattle at all. On the other hand, it has happened from time to time that the village pig has looked in at a parlour window or, standing on a ladder, at a barn door, in order to spy the bachelor who has fled there. In the Stepfen meadows, someone was even harassed by the village pig, which had a flock of young piglets with him. But he told the Kobolde (goblins) to leave in the devil’s name, whereupon they quickly departed with grunts and squeals and disappeared into the nearby forest.
J. Natsch
In Altstätten it is said that it once even entered the church, and when the clergyman and the sacristan wanted to catch it, the first one came to sit astride it and was carried away by it.
285. Das Dorfschwein
Von diesem wissen besonders die “Stubetiknaben” zu erzählen. Bei ihren nächtlichen Ausgängen auf Feld und Waldwegen, am liebsten aber in den Dörfern, ist unversehens ein Schwein bei ihnen, dessen sie sich nur mit grösster Mühe entledigen können. Schon manchem ist das Dorfschwein gewalttätigerweise zwischen den Beinen durchgesprungen und hat ihn bis zur weitentfernten Wohnung oder bis zu einer Scheune verfolgt; es würde gewiss noch weiter nachgefolgt sein, wenn es überhaupt eine Wohnung für Menschen oder Vieh betreten dürfte. Dagegen ist es hie und da vorgekommen, dass das Dorfschwein zu einem Stubenfenster oder, auf einer Leiter stehend, zu einem Scheunentor hineingeschaut hat, um den dorthin geflüchteten Junggesellen zu erspähen. In den Stepfenwiesen wurde sogar einmal einer vom Dorfschweine belästigt, das eine Schar junger Ferkel bei sich hatte. Er hiess aber die Kobolde ins Teufels Namen abziehen, worauf sie mit Grunzen und Quieken sich schnell entfernten und im nahen Walde verschwanden.
J. Natsch
In Altstätten soll es einmal sogar in die Kirche eingedrungen sein, und als der Geistliche und der Mesner es einfangen wollten, kam der erste rittlings auf dasselbe zu sitzen und wurde von ihm weggetragen.
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