Johann Jakob Scheuchzer writes in his Naturgeschichte des Schweizerlandes (Natural History of Switzerland) published in 1746:
“Near Sax, local residents and travellers have recently, in bright weather, from the end of the haymaking season to the end of the month of August, without fail, perceived a ringing sound, like that which is heard in winter when sleighs are driven by the bells. They also called this sound the mountain ringing. There may have been those who heard this occurrence as the music of the subterranean mountain men. I, for my part, believe that this sound was nothing other than the sound of water falling from the heights into the depths in a mountain cave at the right time (when most of the snow on the heights melts). Nowadays, this mountain music ceases because the former cave has perhaps been filled and consequently the fall itself can no longer be felt.”
Das Bergklingeln
Johann Jakob Scheuchzer schreibt in seiner im Jahre 1746 herausgegebenen Naturgeschichte des Schweizerlandes:
“Auf Seiten der Freiherrschaft Sax haben vormahlen die Anwohnere und vorbey Reisende bey heller Witterung, von dem End des Heu- biss zu dem End des Augstmonats, ohngefehr, wahrgenommen einen klingenden Ton, gleich demjenigen, welcher des Winters bey dem Schlitten-Fahren von denen Schellen gehört wird. Sie nenneten auch diesen Ton das Berg-Klinglen. Es hat wohl solche gegeben, welche diese Begebenheit anhörten als eine Musik der unter-irdischen Berg-Männlein. Ich meines Orts halte dafür, es seye dieser Ton anders nichts gewesen als eine Würkung des in einer Berg-Höhle zu gewüsser Zeit (wann der meiste Schnee auf der Höhe schmilzet) von der Höhe in die Tiefe herab fallenden Wassers. Heutzutag höret diese Berg-Musik auf, weilen vielleicht die gewesene Höhle ausgefüllet und folglich der Fall selbst nicht mehr kann gespürt werden.
