A dairyman had taken his violin, which he loved passionately and played beautifully, with him to Fursch; there he liked to sit down on the Stollen to play. When the cattle had left in autumn, the herder had to stay behind alone and go out to pasture. Then Jöri Greller came to him with the “Sufetuse” (whey) to fetch the usual alms. During the night, they heard all the well-known tunes on the Stollen outside, as if the Zusenn himself were there. A great fear took hold of them. The invisible fiddler had announced that snow was falling. In the morning, the whole alp was covered in snow.
J. B. Stoop
304. Der Geiger zu Fursch
Ein Zusenn hatte seine Geige, die er leidenschaftlich liebte und wunderschön spielte, mit nach Fursch genommen; dort setzte er sich gern auf den Stollen, um zu spielen. Als im Herbst das Vieh weggefahren war, musste der Zusenn allein zurückbleiben und aussennen. Da kam der Greller Jöri zu ihm mit der “Sufetuse” (Molken-Tanse), um das übliche Almosen zu holen. In der Nacht hörten sie auf dem Stollen draussen alle die wohlbekannten Weisen geigen, als ob der Zusenn selbst dort wäre. Eine grosse Furcht bemächtigte sich ihrer. Der unsichtbare Geiger hatte Schneefall verkündet. Am Morgen lag die ganze Alp eingeschneit.
J. B. Stoop
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